erstellt von Christian Schweiger

07.02.2019
Direkt aus dem Gemeinderat

Beschlüsse der Februar-Sitzung

Wieder einmal ging es um den Schwetzendorfer Weiher. Der Antrag auf Erstellung eines Pflegekonzepts für das Freibad wurde abgelehnt. Die Mehrheit des Gemeinderats konnte keinen Mehrwert erkennen, wenn zugrundegelegt wird, daß es Usus ist, Pflegemaßnahmen mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Landschaftspflegeverband abzustimmen, und zudem ein Baumkataster Informationen über besonders schützenswerte Gehölze bereitstellt.

Eben dieses wird nun aufgrund eines Beschlusses in selbiger Sitzung mit externer Unterstützung erstellt. 2300 Bäume müssen hier erfaßt werden, im Haushalt werden dafür 6.000 Euro bereitgestellt. Eine weitere Haushaltsposition wird geschaffen, um auf Basis des gleichen Baumkatasters in Hitzeperioden die gemeindlichen Bäume zu bewässern.

Im Laufe der Sitzung wurde nach kontroverser Diskussion ein Antrag zurückgezogen, eine Zweitmeinung zu geplanten Baumfällungen am Schwetzendorfer Weiher einzuholen. Um dennoch etwaige Intransparenz- oder Inkompetenzvorwürfe auszuräumen, wird künftig der Straßen- und Umweltausschuß zu den hierzu stattfindenden Begehungen eingeladen. Bis dato erfolgte dies direkt zwischen Bürgermeister Eduard Obermeier und einem Fachberater von Unterer Naturschutzbehörde oder Landschaftspflegeverband.

Abgelehnt wurde der Vorschlag der Freiwilligen Feuerwehr Pettendorf, das Gerätehaus zu erweitern und zu renovieren. Zu den seitens Feuerwehrführung aufgeführten Schwachpunkten sieht der Gemeinderat kostengünstigere Lösungsmöglichkeiten, insbesondere wenn die gesamtgesellschaftlichen Aufgaben der nächsten Jahre und das dazugehörige Investitionsvolumen gegenübergestellt werden.

Eine andere Investition hingegen wurde befürwortet. Der Bauhof soll ein Ersatzfahrzeug für seinen Pritschenwagen erhalten.

Außerdem wurden in der Februar-Sitzung die Prüfungsaufträge des Rechnungsprüfungsausschusses behandelt. Dieser tagte im November unter Vorsitz von Christian Schweiger. Im Zuge der verwaltungsseitigen Bearbeitung der Prüfungsaufträge ergaben sich mehrere Korrekturen, in deren Folge das Ergebnis der Jahresrechnung geändert werden mußte.