02.07.2020
Direkt aus dem Gemeinderat

Nach einer Pause im Juni fand nun im Juli wieder eine Sitzung des Gemeinderats statt. Im großen Saal des Gasthauses Mayer stellte Ulrich Dykiert vom Planungsbüro EBB Ingenieurgesellschaft mbH zwei im Zusammenspiel mit Grundeigentümern und Gemeinde entwickelte Entwürfe für den Bebauungsplan "Am Auberg" in Schwetzendorf vor. Im wesentlichen unterschieden sich diese in der Straßenführung. Abgelehnt wurde eine Ringstraße zugunsten der Sackgassenvariante. Basierend auf dieser grundsätzlichen Entscheidung können nun die Detailplanungen fortgeführt werden.

Regelmäßig wurde an die Gemeinde der Wunsch herangetragen, in der Mariaorter Ortsmitte eine unbebaute Fläche zu entwickeln. Die Thematik erstreckt sich inzwischen über mehr als ein Jahrzehnt. Ein von der Gemeinde beauftragtes Architekturbüro erstellte nun eine entsprechende Planung für den Bereich, welche im Gemeinderat Anklang fand. Voraussetzung für ein etwaiges Bebauungsplanverfahren ist eine Einigung mit dem Grundeigentümern bezüglich der Übernahme von Planungs- und Erschließungskosten. Regeln soll dies ein städtebaulicher Vertrag.

Weiteres Thema war der Breitbandausbau in den Gebieten Gut Tremmelhausen, Marienstraße und Hummelbergstraße. Hier werden Verfahren im Rahmen der Gigabitrichtlinie angestoßen beziehungsweise in letzterem Fall läßt die Gemeinde zunächst auf eigene Kosten im Zuge der laufenden Straßenbaumaßnahme Leerrohre zur Aufnahme von Glasfaserleitungen mitverlegen, welche dann einen Telekommunikationsanbieter vermietet oder veräußert werden können und zudem förderfähig sind.

Pandemiebedingt kann der Kindergartenbus seit Mitte März nicht mehr eingesetzt werden. Die Gebühren hierfür werden, so der Beschluß des Gemeinderats, den betroffenen Eltern erlassen beziehungsweise zurückerstattet.

Einem Votum des Straßen- und Umweltausschusses folgend wird künftig die Straße Schönleite in Kneiting mit einem Verkehrszeichen als Sackgasse gekennzeichnet.